Reeperbahn-Festival

Hamburg kartiert die vielfältige Clubszene der Stadt

Die australische Rockband Men at Work  bei einem Konzert in Hamburg in der Großen Freiheit 36. Der Club ist auch im neuen Kataster enthalten.

Die australische Rockband Men at Work bei einem Konzert in Hamburg in der Großen Freiheit 36. Der Club ist auch im neuen Kataster enthalten.

Foto: picture alliance

Ein neuer Kataster enthält sämtliche Musikclubs der Hansestadt. Das soll helfen, Konflikte bei künftigen Bauvorhaben zu vermeiden.

Hamburg. Das Reeperbahn-Festival, das am Mittwoch beginnt, lebt unter anderem von der vielfältigen Clubszene der Stadt. Um diese Clubkultur sichtbar zu machen und damit auch dauerhaft zu schützen, hat die Stadt Hamburg zusammen mit dem Clubkombinat ein Club-Kataster entwickelt. Unter https://geoportal-hamburg.de/club-kataster/ steht eine umfangreiche Darstellung der Musikspielstätten zur Verfügung.

"Mit dem Club-Kataster ist jetzt transparent, wo es überall Clubs in der Stadt gibt, um künftig schon im Planungsstadium mögliche Zielkonflikte zwischen Bauvorhaben und kultureller Nutzung zu lösen", sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) am Dienstag bei der Vorstellung. Das Kataster solle zusammen mit dem Clubkombinat und den Clubs weiter ausgebaut werden.

Der neue Club-Kataster

"In Zeiten, in denen weltweit Städte wie London, Dublin, oder Sydney nach Handlungsstrategien suchen, um die Folgen von Immobilien- und Flächenverwertungsdruck für ihre kreativen Freiräume abzumildern, macht sich die Stadt Hamburg grundlegend auf den Weg eine Informationslücke zu schließen", sagte Thore Debor, Geschäftsführer Clubkombinat Hamburg.