Bildung

Hochqualifizierte: Schleswig-Holstein auf vorletztem Platz

Berlin/Kiel. Schleswig-Holstein-Holstein liegt beim Anteil der Hochqualifizierten im Vergleich der 16 Bundesländer auf dem vorletzten Platz. Lediglich Sachsen-Anhalt schneidet noch schlechter ab, wie aus den am Mittwoch in Berlin veröffentlichten "Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich" hervorgeht. Herausgeber sind die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Den vorletzten Platz teilt sich Schleswig-Holstein mit dem Saarland.

Im Jahr 2018 hatten 24,5 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in Schleswig-Holstein einen hochqualifizierten Bildungsabschluss. Dazu zählen ein Studienabschluss, eine Meister- oder Technikerausbildung. Spitzenreiter ist Berlin (42,1 Prozent), gefolgt von Hamburg (36,8) und Baden-Württemberg (31,5). Die Rote Laterne hat Sachsen-Anhalt mit 21,5 Prozent. Der OECD-Durchschnitt lag bei 37 Prozent.

Es zeigte sich der Trend, das die jüngere Generation (25- bis 34-Jährige) mit 24,9 Prozent etwas besser abschnitt als die ältere Generation (55- bis 64-Jährige) mit 23,7 Prozent.