Verkehr

Einwendungen gegen Ersatzbau für Rader Hochbrücke

Autos fahren in Höhe von Rade auf dem nördlichen Teil der Rader Hochbrücke über am Nord-Ostsee-Kanal.

Autos fahren in Höhe von Rade auf dem nördlichen Teil der Rader Hochbrücke über am Nord-Ostsee-Kanal.

Foto: dpa

Täglich fahren 62 000 Autos und Lkw über die Rader Hochbrücke. Bis 2026 muss Ersatz für die alte Brücke her. Die Planer müssen mehr als 200 Einwendungen bei ihrer Arbeit berücksichtigen.

Kiel. Gegen die Planung eines Ersatzbaus für die Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal hat es 235 Einwendungen gegeben. Darunter sind auch 37 Stellungnahmen von Naturschutzverbänden und Behörden sowie 12 Einwendungen von Grundstückseigentümern, wie ein Sprecher des Verkehrsministeriums der Deutschen Presse-Agentur sagte. Diese würden in den kommenden Monaten möglicherweise zu Planungsänderungen führen. Die Planungen führt die Projektgesellschaft Deges des Bundes.

Die alte Brücke im Zuge der Autobahn 7 ist in einem so schlechten Zustand, dass sie nur noch bis 2026 genutzt werden kann. Weil der Verkehr weiter zunimmt, soll auch die A7 zwischen der Anschlussstelle Rendsburg/Büdelsdorf und dem Autobahnkreuz Rendsburg auf sechs Spuren erweitert werden. Die Gesamtkosten werden mit 295 Millionen Euro angegeben.

Statt bislang einer Brücke sollen bei Rade künftig zwei Brücken den Verkehr über den Nord-Ostsee-Kanal führen. Die erste Brücke in Fahrtrichtung Flensburg soll 2026 für den Verkehr freigegeben werden, die zweite in Richtung Hamburg 2029. Die Querung nutzen täglich im Schnitt 62 000 Fahrzeuge.