Wetter

Hamburg muss sich auf Hitze und Starkregen einstellen

Das Wetter in Hamburg bleibt laut Vorhersage des DWD hitzig, wird aber gewittrig - und es droht Starkregen.

Das Wetter in Hamburg bleibt laut Vorhersage des DWD hitzig, wird aber gewittrig - und es droht Starkregen.

Foto: Marcelo Hernandez

Meteorologen des DWD geben Warnungen heraus. Wetter in Hamburg bringt Starkregen zu ungewohnten Zeiten. Versicherer alarmiert.

Hamburg. Die Hitze des Hochsommers 2019 spüren die Menschen an Alster und Elbe derzeit besonders intensiv. Doch das Wetter in Hamburg bleibt laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch in den kommenden Tagen anstrengend. So warnen die Meteorologen des DWD mit deutlichen Worten vor Hitze und Gewitter mit Starkregen.

Vor allem der heftige Niederschlag kann Hausbesitzer und Bauern mit erheblichen Auswirkungen treffen. Hamburg Wasser hat zuletzt einen Regenradar aktiviert, der vor den Folgen des Starkregens warnen soll.

Deutscher Wetterdienst (DWD) bei Twitter

Am Montag werden in Hamburg Temperaturen zwischen 19 und 33 Grad erwartet, die sich in der persönlichen Wahrnehmung aber wärmer anfühlen. Das liegt auch an der Luftfeuchtigkeit. Noch sind keine Gewitter wie im Rest der südöstlichen Republik zu erwarten, der Wind bläst leicht aus Osten.

Am Dienstag jedoch kann es abends kräftig gewittern, die Temperaturen liegen nach wie vor klar über 30 Grad. Die Meteorologin Jacqueline Kernn vom DWD spricht von "Subtropik-Luft". Am Mittwoch und Donnerstag sind ebenfalls kräftige Schauer und Gewitter möglich. Die Temperaturen sinken bis zum Freitag auf Mitte 20 Grad und ermöglichen durch den Abzug der Schauer gegen Wochenende trockene Tagesabschnitte. Doch es bleibt leicht bewölkt.

Klimawandel und Starkregen: Versicherer warnen

Unterdessen warnen die Versicherer vor den Folgen des Klimawandels: Der Chef der HDI-Versicherung, Christoph Wetzel, sagte, die extremen Wetterlagenn sorgten für wachsende Schäden: „Die Zahl der Schäden nimmt zu und die Schadenshöhe nimmt ebenfalls zu“, sagte Wetzel der „Neuen Presse“. „Neu ist auch, dass die verschiedenen Wetterphänomene jetzt offenbar mehr übers ganze Jahr verteilt sind, wie Starkregen im Sommer.“