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Dänischer "Bettenkönig" Lars Larsen ist tot

Handewitt. Der Gründer der Möbelhauskette Dänisches Bettenlager, Lars Larsen, ist tot. Der dänische Unternehmer starb am Montagmorgen im Alter von 71 Jahren im Beisein seiner engsten Familie in seinem Haus in der Nähe von Silkeborg (Dänemark), wie die JYSK-Gruppe, zu dem das Dänische Bettenlager gehört, mitteilte.

"Heute haben wir unseren Vater, Ehemann, Großvater verloren und Dänemark einen herausragenden Unternehmer. Er wird uns allen sehr fehlen", sagte Larsens Sohn, Jacob Brunsborg, laut Mitteilung. Brunsborg hatte im Juni den Vorstandsvorsitz der Lars-Larsen-Gruppe von seinem Vater übernommen, nachdem bei diesem Leberkrebs diagnostiziert worden war. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod Larsens berichtet.

Larsen eröffnete 1979 im dänischen Aarhus sein erstes JYSK Sengetøjslager ("Jütländisches Bettenlager"). 1984 erfolgte die Expansion nach Deutschland, wo unter dem Namen Dänisches Bettenlager in Flensburg die erste deutsche Filiale eröffnete.

Die Lars Larsen-Gruppe ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig, darunter Möbel, Golfausrüstung, Restaurants, Hotels und eine Reihe anderer Aktivitäten. Die Firmen der Lars-Larsen-Gruppe erwirtschaften nach Unternehmensangaben zusammen einen Umsatz von rund 4,25 Milliarden Euro pro Jahr.

Der größte Teil des Ergebnisses stammt von der JYSK-Gruppe mit einem Umsatz von 3,58 Milliarden Euro. Die JYSK-Gruppe besteht aus den Unternehmen JYSK Nordic und JYSK Franchise, beide mit Sitz in Brabrand bei Aarhus (Dänemark) sowie dem Dänischen Bettenlager mit Sitz in Handewitt bei Flensburg. Geschäfte der Gruppe sind in 52 Ländern vertreten.