Hamburg

Hochbetrieb im Hamburger Tierheim – auch Exoten dabei

Neben Katzen und Kaninchen gibt es auch neue exotische Heimtiere.

Neben Katzen und Kaninchen gibt es auch neue exotische Heimtiere.

Foto: dpa / Christian Charisius

Katzen, Landschildkröten oder mongolische Rennmäuse: Tierheim in der Süderstraße musste 190 neue Heimtiere aufnehmen.

Hamburg. Katzen, Hunde, Kaninchen und einige Exoten: Im Hamburger Tierheim an der Süderstraße herrscht nach den Sommerferien Hochbetrieb. "Leider ist es alle Jahre so, dass im Sommer besonders viele Tiere ausgesetzt werden", sagte Sven Fraaß, Sprecher des Hamburger Tierschutzvereins, der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt wurden während der Sommerferien 190 Heimtiere gefunden, im Tierheim aufgenommen und nicht mehr von ihren Besitzern abgeholt. Im Moment befinden sich damit 1318 Tiere in Deutschlands zweitgrößtem Tierheim.

Vor allem Katzen würden ausgesetzt oder Kleintiere wie Kaninchen und Schildkröten - Hunde eher seltener, da ihre Besitzer durch die Chippflicht leicht ausfindig gemacht werden könnten. Auch einige exotische Tiere sind darunter wie eine Bartagame, mongolische Rennmäuse, griechische Landschildkröten, Wasserschildkröten, eine Kornnatter, ein Mohrenkopfpapagei und zwei Rosenköpfchen.

Tierheim empfiehlt Tierpensionen oder Tauschbörsen

Dabei kann es sich sogar um eine Straftat handeln, wenn man ein Tier aussetzt und dadurch dessen Leben bedroht. Auf jeden Fall sollte man sich, bevor man sich ein Tier zulegt, Gedanken darüber machen, wo man das Tier im Urlaub mitnehmen oder anderweitig unterbringen kann. "Es gibt genug Tierpensionen oder Tauschbörsen wie "Nimmst Du mein Tier, nehme ich dein Tier", wo man Tiere sicher unterbringen kann", meinte Fraaß.