Behinderte

Einzignaht macht besondere Kleidung für besondere Kinder

Sandra Brunner, Gründerin des Start-ups "Einzignaht", sitzt in ihrem Atelier an einer Nähmaschine.

Sandra Brunner, Gründerin des Start-ups "Einzignaht", sitzt in ihrem Atelier an einer Nähmaschine.

Foto: dpa

Hamburg. Das Start-up Einzignaht stellt maßgeschneiderte Kleidung für behinderte Kinder her. Für Behinderte gebe es einfach keine passende Kleidung, erzählte die Gründerin von Einzignaht, Sandra Brunner. Es war die eigene Erfahrung, die das Ehepaar Brunner zu der Idee brachte: Ihre Tochter Laura kam mit einem seltenen Gendefekt zur Welt, so dass kein Kleidungsstück passte. Sandra Brunner brachte sich selbst das Nähen bei und stellt seitdem für behinderte oder kranke Kinder Kleidung her. Darunter sind Bodies mit Öffnungen für Magensonden oder Wickeljacken für Kinder, die unter der Glasknochenkrankheit leiden.

Aktuell sammeln die Brunners Geld, um ein Nähatelier mit behinderten Mitarbeitern eröffnen zu können. Ein Novum für Hamburg: Bislang gebe es keinen Schneiderbetrieb in der Hansestadt, der Menschen mit einer Behinderung beschäftige, teilte die Handwerkskammer Hamburg mit.