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Schwimmen statt Schwitzen: Neue Badestelle in Innenförde

Kiel. Passend zu den hochsommerlichen Temperaturen richtet die Stadt Kiel eine neue Badestelle in der Innenförde ein. Ab Freitag soll nahe der Reventloubrücke ein rund 20 Meter langer Badesteg eröffnet werden, wie ein Sprecher der Stadt am Mittwoch sagte. Das Badevergnügen auf rund 1200 Quadratmetern Wasserfläche sei kostenlos. Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" über den neuen Badesteg berichtet.

Wegen der Schifffahrt ist das Baden in der Kieler Innenförde grundsätzlich verboten. Bislang einzig legale Möglichkeit zur Abkühlung sind die Seebadeanstalt Düsternbrook auf dem Westufer und der kleine Badestrand Hasselfelde auf dem Ostufer. Die neue Badestelle soll mit gelben Bojen begrenzt werden. "Die Menschen sollen von dort natürlich nicht raus in die Fahrrinne schwimmen", sagte der Sprecher.

Die Badestelle ist auch eine Reaktion auf die Probleme mit Schwimmern, die von den Anlegern der Fördeschiffe oder den Stegen der Ruder- und Kanuklubs ins Wasser springen. "Damit haben wir jetzt eine Alternative", sagte der Sprecher.

In Schleswig-Holstein erwartete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch Temperaturen mehr als 30 Grad Celsius. In den Küstengebieten könnten es ein paar Grad kühler werden.