Denkmal in Bergedorf

Kuppelgebäude der Hamburger Sternwarte wieder eröffnet

Der Große Refraktor, ein Teleskop mit 60 Zentimetern Objektivdurchmesser und neun Metern Brennweite aus dem Jahr 1911, steht in dem aufwändig sanierten Kuppelbau, der heute wieder eröffnet wurde.

Der Große Refraktor, ein Teleskop mit 60 Zentimetern Objektivdurchmesser und neun Metern Brennweite aus dem Jahr 1911, steht in dem aufwändig sanierten Kuppelbau, der heute wieder eröffnet wurde.

Foto: dpa/Markus Scholz

Das denkmalgeschützte Gebäude in Bergedorf beheimatet eines der größten Linsenteleskope Deutschlands aus dem Jahr 1911.

Hamburg. Das Kuppelgebäude der Hamburger Sternwarte ist am Mittwoch wiedereröffnet worden. Seit September 2017 war der Bau in Bergedorf für rund 3,2 Millionen Euro saniert worden, wie der Senat mitteilte. Davon fielen den Angaben zufolge knapp 1,2 Millionen Euro auf die Hansestadt, den Rest übernahm der Bund.

Das denkmalgeschützte Gebäude beheimatet den "Großen Refraktor", eines der größten Linsenteleskope Deutschlands mit 60 Zentimetern Objektivdurchmesser und neun Metern Brennweite aus dem Jahr 1911. Das Teleskop sei ein wichtiges Zeugnis der Wissenschaftsgeschichte, es werde aber auch noch für Lehr- und Forschungszwecke der Universität genutzt, hieß es.

Sternwarte: jedes Jahr knapp 40.000 Besucher

Eröffnet wurde das Gebäude von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) und Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Das Observatorium leiste als Kultureinrichtung einen wichtigen Beitrag für die Öffnung der Wissenschaft in die Gesellschaft, sagte Fegebank. Jedes Jahr kämen knapp 40.000 Besucher.

Die Sternwarte wurde zwischen 1906 und 1912 in Bergedorf erbaut und galt bei ihrer Einweihung als das modernste und größte astronomische Observatorium Europas.