Demonstrationen

"Fridays for Future" beim Ostermarsch in Hamburg

Ein junger Demonstrant beim Ostermarsch in Hamburg.

Ein junger Demonstrant beim Ostermarsch in Hamburg.

Foto: Markus Scholz / dpa

Rund 2000 Menschen demonstrierten am Ostermontag für Frieden. Organisatoren freuen sich über "Nachwuchs".

Hamburg. Rund 2000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Ostermontag in Hamburg für Frieden und Abrüstung demonstriert. Erstmals beteiligten sich an dem Ostermarsch auch Vertreter der Jugendbewegung "Fridays for Future". "Es gibt Nachwuchs. Wir müssen uns als alt gewordene Menschen keine Sorgen machen", sagte Sönke Wandschneider vom Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung, das den Ostermarsch veranstaltet.

"Wir Alten können das, was wir in all den Jahrzehnten in unserem Bemühen um eine friedlichere Welt gelernt haben, weitergeben." Der Marsch führte vom Sankt-Georgs-Kirchhof an der Alster entlang durch die Innenstadt und endete am Nachmittag in St. Georg mit einem Friedensfest.

"Fridays for Future" will auch für Frieden kämpfen

"Nichts verursacht so viel Leid und Umweltzerstörung wie Krieg", sagte der 17-jährige Tom Radtke von "Fridays for Future", der nach eigenen Angaben seit Wochen freitags für eine bessere Klimapolitik auf die Straße statt zur Schule geht. "Lasst uns gemeinsam für eine bessere Klimapolitik und Frieden kämpfen", rief er den Ostermarschierern zu.

Der Marsch stand unter dem Motto "Abrüsten statt aufrüsten – Atomwaffen abschaffen - Entspannungspolitik jetzt". Das Hamburger Forum setzt sich dafür ein, die Mittel für die Rüstung besser für Bildung und Soziales, Klimaschutz und Energiewende auszugeben. Außerdem müssten Waffenexporte und Militäreinsätze beendet werden. Auch der DGB hatte zur Teilnahme aufgerufen und fordert "Sozialstaat statt Aufrüstung!".