Bundesländer im Vergleich

Jahrhundertsommer 2018: Hamburg bei Sonnenstunden Letzter

Zwei junge Frauen am Hamburger Elbstrand.

Zwei junge Frauen am Hamburger Elbstrand.

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Kaum zu glauben: Es war der sonnenreichste Sommer in der Hansestadt und trotzdem belegt Hamburg im Vergleich den letzten Platz.

Hamburg/Offenbach. Im Ausnahme-Sommer 2018 hat Hamburg im bundesweiten Ländervergleich bei der Dauer des Sonnenscheins am schlechtesten abgeschnitten. Mit 1895 Stunden war es das sonnenärmste Bundesland, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte.

Jedoch lag die Sonnenscheindauer deutlich über dem Wert der Referenzperiode von 1961 bis 1990 von 1507 Stunden. Am längsten schien die Sonne über Berlin, wo in Dahlem 2308 Stunden verzeichnet wurden.

2018 war in Deutschland das sonnenreichste und wärmste Jahr

Im Durchschnitt lag die Temperatur in Hamburg bei 10,8 Grad Celsius und damit zwei Grad über dem Referenzwert. In einem der bundesweit trockensten Jahre überhaupt fielen an der Elbe rund 520 Liter Regen pro Quadratmeter und damit 230 Liter weniger als im langjährigen Vergleich.

Deutschland hat 2018 laut DWD das sonnenreichste und wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die Temperatur wird seit 1881 regelmäßig erfasst, 1951 kamen Daten zur Sonnenscheindauer hinzu.