Segeln

Amateur-Skipper Bruhns beendet Transatlantik-Regatta

Pointe-à-Pitre/Guadeloupe. Der Hamburger Solo-Skipper Arnt Bruhns hat den Transatlantik-Klassiker Route du Rhum als Siebzehnter in der Gruppe der Class40-Yachten abgeschlossen. Der 49-jährige Amateursegler absolvierte den 3542 Seemeilen langen Kurs von St. Malo in der Bretagne nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe in 21 Tagen, 20 Stunden, 18 Minuten und 7 Sekunden. Bei einer Ausfallquote von 32 Prozent der insgesamt 123 Starter ist alleine das Ankommen bei diesem mit französischen Solo-Stars und Profis gespickten Einhand-Rennen über den Atlantik ein Erfolg.

Im Zielhafen sagte der Vater von vier Kindern: "Die erste Woche mit den Stürmen war hart, am zweiten Tag lag ich flach auf dem Wasser, als ich gerade auf dem Weg nach vorne war um das Groß zu setzen. Das war nicht witzig. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich im ersten Drittel platzieren kann."

Spektakuläre Kenterungen wie die von Vendée-Globe-Gewinner Armel Le Cléac'h, dessen zehn Millionen Euro teurer Trimaran "Banque Populaire IX" nach Bergung der demolierten Einzelteile nicht mehr zu retten ist, haben die elfte Auflage der spektakulären Regatta geprägt. Der Hamburger Profisegler Boris Herrmann hatte in der Gruppe der Imoca-Yachten Platz fünf ersegelt. Als Gesamtsieger hatte Francis Joyon das Ziel mit seinem Trimaran "Idec Sport" am 12. November nach nur siebeneinhalb Tagen erreicht.