Hamburg

Abendblatt und Asklepios suchen Lebensretter

Ab sofort können Abendblatt-Leser Vorschläge einreichen. Den Gewinnern wird ein persönlicher Wunsch erfüllt.

Hamburg.  Der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand zählt in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Pro Jahr werden mehr als 70.000 Menschen vom Rettungsdienst wiederbelebt, aber meist ohne nachhaltigen Erfolg. Denn wenn der Rettungsdienst eintrifft, sind im Durchschnitt schon acht Minuten vergangen. Das Gehirn beginnt aber schon nach drei Minuten ohne Sauerstoff zu sterben. Die Chance, jemanden danach ins Leben zurückzuholen, liegt noch bei 75 Prozent, nach zehn Minuten nur noch bei zehn Prozent. Deswegen ist schnelles beherztes Eingreifen durch Ersthelfer so wichtig.

Die Asklepios Kliniken wollen mehr Menschen ermutigen, in solchen Notfällen zu helfen, und schreibt in Kooperation mit dem Abendblatt den Asklepios-Lebensretterpreis 2018 aus, der in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben wird. Unterstützt wird die Initiative vom Ambulanz- und Rettungsdienst Gard Hamburg.

Um die zu ehrenden Lebensretter zu ermitteln, rufen Abendblatt und Asklepios­ alle Hamburger auf, Menschen aus dem Großraum Hamburg für den Preis vorzuschlagen, die als Laien durch Herzdruckmassage oder mithilfe eines Defibrillators in den vergangenen zwölf Monaten einen anderen Menschen ins Leben zurückgeholt hat.

Formular in der Hamburger-Abendblatt-Geschäftsstelle

Für die Bewerbung liegt ein Formular in der Hamburger-Abendblatt-Geschäftsstelle am Großen Burstah 18–32 aus. Es kann aber auch online unter dem Link abendblatt.de/lebensretter heruntergeladen werden. Auf dem Formular wird unter anderem nach dem Datum und einer kurzen Schilderung der Lebensrettung gefragt sowie nach einem Wunsch des Lebensretters, mit dem man ihm eine Freude machen könnte – im Gegenwert von bis zu 1000 Euro.

Aus den Vorschlägen wählt eine Jury fünf Kandidaten aus, die im Abendblatt vorgestellt werden. Dann können die Leser über ihren Gewinner abstimmen. Das ausgefüllte Formular schicken Sie bitte per Post an das Hamburger Abendblatt, Marketing & Events – „Lebensretter“, Großer Burstah 18–32, 20457 Hamburg oder an meike.pukropski@abendblatt.de per E-Mail.

Auch ein Sonderpreis wird vergeben

Verliehen werden die Preise am 20. September im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt. Den drei Gewinnern wird ein persönlicher Wunsch im Gegenwert von bis zu 1000 Euro erfüllt. Alle fünf Kandidaten erhalten eine Medaille. Erstmalig wird auch ein Sonderpreis vergeben.

Die Preisverleihung ist einer der Höhepunkte bei Asklepios in der bundesweiten Woche der Wiederbelebung vom 17. bis zum 23. September. Zu den zahlreichen Aktionen, die die Klinikgruppe in dieser Woche anbietet, gehören auch kostenlose Wiederbelebungskurse bei Erwachsenen für Ersthelfer. Sie finden am 17. September in drei Asklepios Kliniken (AK) statt:


Im AK St. Georg
um 17 Uhr im Seminarzentrum Georgie für 20 Teilnehmer, Anmeldung bei Frau Döhrn unter der E-Mail-Adresse u.doehrn@asklepios.com


Im Asklepios Westklinikum,
Seminarzentrum, Haus 5, zwei Kurse à zwölf Teilnehmer von 17 bis 18.30 Uhr und von 18.30 bis 20 Uhr, Anmeldung bei A. Ludwig, ant.ludwig@asklepios.com


Im AK Harburg
, von 18 bis 20 Uhr für 15 Teilnehmer, Anmeldung: Andre Schepanski, a.schepanski@asklepios.com

Bitte melden Sie sich direkt und kostenlos per E-Mail an. Sie werden dann direkt von Asklepios informiert, ob es noch einen Platz gibt, und mit allen relevanten Informationen versorgt. Die Kurse finden exklusiv für Abendblatt-Leser statt.