Kriminalität

Weißes Pulver in der Post: Polizei fasst Verdächtigen

Mitarbeiter der Feuerwehr untersuchen an einem Polizeiwagen den Umschlag mit dem verdächtigen weißen Pulver bei Vattenfall in Hamburg (Archivbild)

Mitarbeiter der Feuerwehr untersuchen an einem Polizeiwagen den Umschlag mit dem verdächtigen weißen Pulver bei Vattenfall in Hamburg (Archivbild)

Foto: Michael Arning

Der Hamburger soll mehrere solcher Briefe mit Waschpulver an Polizeidienststellen geschickt haben. Ist er ein Serientäter?

Heiligenhafen. Nachdem über Wochen hinweg immer wieder Briefe mit weißem Pulver in Behörden und Unternehmen aufgetaucht sind, hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein 52 Jahre alter Hamburger soll zwischen Ende Mai und Ende Juni mehrere Briefe mit Waschmittel verschickt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Das verdächtig wirkende Pulver hatte Behörden und Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin in Aufregung versetzt, darunter Vattenfall. Zum Motiv des Mannes könne die Polizei noch nichts sagen. Auch wie viele Briefe der Mann insgesamt verschickt haben soll, sei derzeit noch völlig unklar, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Beamten überprüften jetzt ähnliche Fälle aus ganz Deutschland.

Weißes Pulver: Polizeirevier geräumt

Zuletzt war am 19. Juni ein Brief beim Polizeirevier in Heiligenhafen eingegangen, aus dem ein weißes Pulver rieselte. Das Revier musste geräumt werden. Verletzt wurde niemand. Das Verschicken von „Waschpulver-Briefen“ sei eine Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat, sagte die Polizeisprecherin