Blankenese

Bezirk Altona räumt Fehler in Sachen Björnsonweg ein

Blankenese. Handelt es sich um eine Verkettung unglücklicher Missverständnisse? Auf jeden Fall rudert das Bezirksamt Altona in Sachen Björnsonweg zurück. „Wir halten uns an die Vorgaben des Vergleichs. Die Flüchtlingsunterkunft am Björnsonweg ist für sieben Jahre genehmigt und eine Verlängerung dieser Genehmigung ausgeschlossen“, versichern Martin Roehl als Sprecher des Bezirksamtes Altona unisono mit Daniel Posselt als Sprecher des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge der Stadt.

Wie berichtet, hatte der Bezirk Altona einen Vorstoß gewagt und die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans am Björnsonweg vorgeschlagen. Durch die Änderung sollte Wohnbebauung im Bereich der Kleingärten ermöglicht werden. Auch die umstrittene Flüchtlingsunterkunft wäre betroffen gewesen. „Durch den Bebauungsplan soll ermöglicht werden, dass die Unterkünfte im Bedarfsfall länger genutzt werden können“, hieß es dazu vom Amt. Das widerspricht dem mit klagenden Anwohnern geschlossenen Vergleich. Demnach darf die Unterkunft nur sieben Jahre lang betrieben werden. „Es handelt sich um einen bedauerlichen Fehler“, erklärt Martin Roehl. Der Satz sei fälschlicherweise in die Unterlagen geraten.