Wilhelmsburg

Propangas strömt aus – Feuerwehr dichtet den Tank ab

Mithilfe von Spezialwerkzeug wurde die Leckage an dem 4500-Liter-Behälter verschlossen. Damit war die Explosionsgefahr abgewendet.

Hamburg.  Mit einem großen Spezialaufgebot musste die Hamburger Feuerwehr am Dienstagnachmittag um 17 Uhr auf einem Betriebsgelände in Wilhelmsburg anrücken, um die Gefahr einer Explosion abzuwenden.

Mitarbeiter einer Spedition an der Rotenhäuser Straße hatten den Notruf alarmiert, weil Gas aus einem 4500-Liter-Flüssiggasbehälter in einem Container ausströmte. Es bestand die Vermutung, dass es sich um Propangas handelte. Die Feuerwehr fuhr mit einer Löschgruppe der Berufsfeuerwehr, einer Freiwilligen Feuerwehr, einem Führungsdienst, einem Umweltdienst sowie drei Wechselladefahrzeugen mit Sonderlöschmitteln, Mess- und Analysegeräten zur Einsatzstelle.

Problem beim Betanken

Dort evakuierten die Einsatzkräfte die angrenzende Lagerhalle. Bei ihren Untersuchungen stellten sie fest, dass vermutlich bei der Betankung des Behälters ein Einfüllstutzen undicht geworden war und nun Propangas unter Druck in die Umgebung ausströmte. Mit Spezialwerkzeug gelang es einem Trupp von Feuerwehrleuten, die Leckage zu verschließen, so dass mit den Messgeräten kein Propangas mehr nachweisbar war.

Anschließend wurde der Container belüftet. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.