Politik

Katharina Fegebank wirft der FDP Zocker-Mentalität vor

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank

Foto: HA / Klaus Bodig

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) ruft zur Einigung in Berliner Jamaika-Verhandlungen auf. Kritik an der FDP.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank (Grüne), hat die Rolle der FDP bei den Jamaika-Verhandlungen in Berlin harsch kritisiert. „Die FDP nimmt in meinen Augen eher die Rolle des Zockers ein“, sagte Fegebank am Montag dem Sender NDR 90,3. Die Liberalen sollten vielleicht irgendwann einmal sagen: „Wir wollen das wirklich, und auch wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass das Ganze auch zum Erfolg kommt.“

"Der Baum brennt"

Fegebank betonte, CDU, CSU, FDP und Grüne trügen gemeinsam Verantwortung für das Land. Sie rief alle Parteien zu einer Einigung auf. Die vier beteiligten Parteien müssten jetzt Ergebnisse liefern und Antworten auf die drängenden Fragen wie den Klimawandel geben. „Der Baum brennt, und wir haben doch die verdammte Verantwortung, auch hier zu einer Einigung zu kommen, die aber auch die zentralen Themen eines jeden Partners angemessen berücksichtigt.“ Mit einem Treffen der Chef-Verhandler im kleinen Kreis beginnt an diesem Montag in Berlin die zweite Runde der Sondierungen von CDU, CSU, FDP und Grünen für eine Jamaika-Koalition.