Rotherbaum

Burschenschaftler an der Universität verprügelt

Rotherbaum. Der Angriff auf ein Mitglied des Studierendenparlaments sorgt für politischen Streit. Das Opfer, der 23 Jahre alte Maurice Gesser – er ist Burschenschaftler und stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Hamburg, der Jugendorganisation der CDU – war während einer öffentlichen Sitzung auf dem Universitätsgelände von fünf Personen bepöbelt und angegangen worden. Ein Mann, so die Anzeige, habe versucht, Maurice Gesser aus dem Raum zu zerren und ihn dann getreten und geschlagen. Als die alarmierte Polizei eintraf, waren die Täter geflüchtet. Nach dem Vorfall verließen zahlreiche Mitglieder die Sitzung.

Bei der Polizei ermittelt bislang das LKA 133, zuständig für Körperverletzungen. Weil auch nur einer der Täter den 23-Jährigen tätlich angegriffen haben soll, wird zunächst von einer einfachen Körperverletzung ausgegangen.

Mitglieder des linken Spektrums des Studierendenparlaments, aber auch Laura Franzen von CampusGrün verurteilten die Tat zwar, hoben aber ihre Abneigung gegen Burschenschaftler hervor oder unterstellten ihnen „strukturelle Gewalt“. Ramon Weilinger und Ramin Shakiba vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten warfen den Vertretern der linken Gruppierungen vor, das Opfer zum Täter zu machen. Der gewaltsame Übergriff auf Maurice Gesser werde nun verharmlost.

( zv )

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