Hamburg

Tierpark Hagenbeck trauert um Walross Loki

Tierpfleger Dirk Stutzki mit dem ein Jahr alten Walross im vergangenen Jahr in Hagenbecks Tierpark

Tierpfleger Dirk Stutzki mit dem ein Jahr alten Walross im vergangenen Jahr in Hagenbecks Tierpark

Foto: Picture Alliance / dpa

Sie war erst zwei und hatte einen prominenten Taufpaten. Walross Loki soll obduziert werden, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

Hamburg. Ihr Taufpate war der Moderator Jörg Pilawa, der ihr wie dem legendären Walross Antje schon eine große Fernsehkarriere prophezeite. Sie war nach Angaben des Tierparks Hagenbeck erst das zweite in Deutschland geborene Walross. Nun ist Loki überraschend gestorben, wie der Hamburger Tierpark am Dienstag mitteilte.

Die Pfleger haben Loki am Montagmorgen tot in ihrer Box gefunden. Vermutliche Todesursache sei eine angeborene Missbildung, die eine große Schwellung im Halsbereich bewirkte. Schon eine Woche vor ihrem Tod habe sich Loki "kränklich" gezeigt und kaum Appetit gehabt.

Auch der Tierarzt konnte nichts mehr machen. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache ermitteln. Hagenbeck teilte mit: "Mutter Polosa (21) konnte in Ruhe hinter den Kulissen Abschied von dem jüngsten Herdenmitglied nehmen."

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