Hamburg. Das Gericht folgte der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Täter habe den Tod des Kleinkindes „zumindest billigend in Kauf genommen“.

Es ist auf den Tag genau ein Jahr vergangenen, seit der kleine Tayler eines gewaltsames Todes starb. Jetzt ist der Stiefvater des Babys vom Hamburger Schwurgericht zu elf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Michael Q. habe das 13 Monate alte Baby „heftigst geschüttelt, massiv und gewaltsam“ den Kopf des Jungen „mindestens zehn bis 15 Mal hin und her geschleudert“ und damit seinen Tod „zumindest billigend in Kauf genommen“, sagte die Vorsitzende Richterin in der Urteilsbegründung.