Fahrradverkehr

Ring 3 in Osdorf soll Radstreifen bekommen

In Hamburg wird gestritten, ob Fahrräder auf einer eigenen Fahrbahn auf der Straße zu gefährlich sind

In Hamburg wird gestritten, ob Fahrräder auf einer eigenen Fahrbahn auf der Straße zu gefährlich sind

Foto: Jens Büttner / dpa

Verkehrsbehörde prüft die Verengung der vielbefahrenen Straße. CDU hat Sicherheitsbedenken. Fahrclub fordert weitere Fahrradstreifen.

Hamburg. Die Zahl der Radfahrer nimmt zu – auch in Hamburg. Die Verkehrsbehörde will diese Entwicklung weiter fördern und baut die Radwege aus. Künftig sollen Radfahrer an immer mehr Stellen auch die Fahrbahnen von Hauptverkehrsstraßen nutzen dürfen. Derzeit wird geprüft, ob Radfahrer auch auf dem Ring 3 im Stadtteil Osdorf einen eigenen Fahrstreifen bekommen können, wie eine Sprecherin der Behörde sagte.

Täglich sind dort rund 20.000 Autos unterwegs - bei erlaubten 60 km/h. Die CDU hält derartige Planungen für bedenklich, die Sicherheit bleibe auf der Strecke. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) meint dagegen, Fahrstreifen auf der Fahrbahn verbesserten die Sicherheit von Radfahrern „ganz extrem“. (dpa)