Olympia-Planung

Stadion mit Ausblick – Schwimmhalle am Elbufer

Die Visualisierung zeigt eine Stadionvariante des Olympia-Stadions für die Olympischen Spiele 2024 auf dem Kleinen Grasbrook im Hafen von Hamburg

Die Visualisierung zeigt eine Stadionvariante des Olympia-Stadions für die Olympischen Spiele 2024 auf dem Kleinen Grasbrook im Hafen von Hamburg

Foto: KCAP, Kunst + Herbert / dpa

Entwürfe des Olympiastadions erlauben den Blick Richtung Elbphilharmonie, wenn es nicht mit einem imposanten Dach überspannt wird.

Hamburg. Ein Olympia-Stadion mit Ausblick und eine Schwimmhalle direkt am Hamburger Elbufer: Vier Varianten für die Anordnung der Sportstätten für Olympischen Spiele 2024, um die sich Deutschland bewerben will, sind am Dienstagabend in der Hansestadt vorgestellt worden. Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) und Oberbaudirektor Jörn Walter vermittelten einen Eindruck von der geplanten Olympic City mit den großen Sportanlagen auf der Elbinsel Kleiner Grasbrook.

Deutschland will sich mit Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028 bewerben. Darüber sollen die Hamburger bei einem Referendum im November abstimmen. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, war zwar nicht bei dieser öffentlichen Präsentation vor rund 650 Interessierten dabei, ließ aber wissen: „Das sind interessante erste Ansätze, die Vorfreude und Emotionen wecken. Durch diese Bilder wird die Bewerbung erlebbar“.

So erlauben Entwürfe des möglichen Olympiastadions den Blick der Zuschauer Richtung Elbe und Elbphilharmonie, wenn es nicht in anderer Gestaltung mit einem imposanten Dach überspannt wird. Nach den Spielen könnten der Stadion-Innenraum zum Stadtteil-Park, die Tribünen zu Wohnungen umgebaut werden. Die Senatorin verwies darauf, dass das Hamburger Planungskonzept die Bewerbung auch im internationalen Vergleich zu etwas sehr Besonderem machen soll.