Hamburg

Ökologischer Zustand der Elbe wird immer besser

Die Elbe im Hamburg am  Mühlenberger Loch nahe Blankenese

Die Elbe im Hamburg am Mühlenberger Loch nahe Blankenese

Foto: dpa Picture-Alliance / Peter Neumann / picture alliance / YPS collectio

Unter anderem am Hamburger Holzhafen wurde das Ufer naturnäher gestaltet, um für Tiere und Pflanzen Platz zu machen.

Hamburg. Die Stiftung Lebensraum Elbe zeigt sich zufrieden mit dem ökologischen Zustand der Elbe in Hamburg. Insgesamt 35 Projekte seien seit 2010 angestoßen worden, heißt es in einer Senatserklärung zum fünfjährigen Bestehen der von der Bürgerschaft gegründeten Stiftung. „Interessenvertreter arbeiten konstuktiv und vertrauensvoll daran, die Tideelbe aufzuwerten“, bilanzierte Stiftungsvorstand Elisabeth Klocke am Freitag die Arbeit. Unter anderem am Hamburger Holzhafen wurde das Ufer naturnäher gestaltet, um für Tiere und Pflanzen Platz zu machen. Bei Kirchwerder ließ die Stiftung eine Barriere aus Steinen entfernen.

Laut Koalitionsvertrag erhält die Stiftung vom rot-grünen Senat künftig fünf statt bislang vier Prozent des Hafengelds, das einlaufende Schiffe zahlen müssen - pro Jahr rund 500.000 Euro. Gleichzeitig ist im Vertrag auch die umstrittene Elbvertiefung weiter vorgesehen. Außerdem fordern Grüne und SPD die bessere Anbindung des Hamburger Hafens ans deutsche Binnenwasserstraßennetz.