Die Bundesarbeitsministerin spricht über Terror, Islam und Demonstrationen – und über Mindestlohn und Rente. „Versicherungskonzerne haben gesetzliche Rente schlechtgeredet.

Hamburg. Irgendwann in dem Gespräch geht es nicht mehr um die Rente mit 63 oder den Mindestlohn, ihre Kerngebiete als Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Andrea Nahles spricht über die Pegida-Demonstrationen und die Verdrossenheit einiger Menschen mit Politik und Medien. Die SPD-Politikerin hebt die Bedeutung der Religion für Deutschland hervor: beim Umgang mit dem Islam, bei der Frage, wie Integration gelingen kann, und warum sie manchmal auch scheitert. Als Einwanderungsland benötige Deutschland ein Verständnis für Religion, sagt die frühere SPD-Generalsekretärin. Viele Menschen aber seien „vollständig säkularisiert, verstehen nicht mehr, dass sich andere Menschen für den Glauben begeistern können“.