China Time zeigt Werke von Regimekritiker

Neustadt. Bei der China Time dreht sich in Hamburg vom 4. bis zum 23. November alles um das Reich der Mitte: „Die diesjährige China Time gibt uns einen vertieften Einblick in den Zustand der chinesischen Gesellschaft“, sagte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos). Mehr als 200 Veranstaltungen sollen die Vielfalt des Austausches mit China zeigen. Kultureller Höhepunkt ist die Ausstellung „Secret Signs“ in der Sammlung Falckenberg in Harburg. Dort wird in Kooperation mit der Sammlung Sigg eine der größten Schauen zeitgenössischer chinesischer Kunst in Europa zu sehen sein.

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38 Künstler, darunter der Regimekritiker Ai Weiwei oder Gu Wenda, Xu Bing und Qiu Zhijie präsentieren Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Installation und Skulptur zum Thema chinesische Schriftzeichen. Dabei stehe auch die kritische Auseinandersetzung der Künstler mit ihrem Heimatland im Mittelpunkt. „Es sollen auch aktuelle Ereignisse wie die Studentenproteste in Hongkong nicht unter den Teppich gekehrt, sondern offen diskutiert werden“, sagte Kisseler. Neben dem kulturellen Programm gibt es Veranstaltungen über Politik, Recht, Wirtschaft, Bildung und Gesundheit. Die „China Time“ ist eine Initiative des Senats in Kooperation mit der Hamburg Marketing GmbH. Rund 10.000 Chinesen leben in Hamburg.

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