Tipps vom Exprofi fürs Fahren bei Schmuddelwetter

Hamburg. Schauer, Temperaturen am Start möglicherweise unter zehn Grad: Die Wettervorhersage verheißt für den Rennsonntag wenig angenehme Bedingungen. Der frühere Hamburger Radprofi Timon Seubert, Chef-Guide der Vattenfall-Cyclassics, gibt in seinem Blog wertvolle Tipps für die Jedermänner und -frauen.

Verpflegung: Bei kaltem Wetter ist der Energieverbrauch höher. Also gut frühstücken und genügend Verpflegung (Essen und Getränke) mitnehmen bzw. die Verpflegungsstellen ansteuern. Auch wenn es regnet, sollte das Trinken nicht vergessen werden. Grundsätzlich gilt: lieber zu viel mitnehmen als zu wenig. Packt eure Trikottaschen mit System, um zu wissen, in welche Taschen ihr greifen müsst. Öffnet eure Riegel vorher, um sie schnell essen zu können.

Bekleidung: Ein Muss am Start sind: Armlinge oder langes Trikot, Radhandschuhe, Regenjacke/Windbreaker. Wichtig ist, dass die Brust warm bleibt. Wer keinen Windbreaker hat, kann auch eine Zeitung oder Plastiktüte unters Trikot stecken. Je nach Temperatur und Wetterlage: Knielinge/Beinlinge, Überschuhe, lange Handschuhe. Falls ihr euch umziehen müsst, haltet bitte am rechten Fahrbahnrand an, und versucht es nicht während der Fahrt. Eine Rennbrille schützt vor hochspritzendem Wasser und hilft euch, den Überblick zu bewahren.