Hamburger Broadway-Export

„Rocky“ gewinnt wichtigen Theaterpreis für bestes Bühnenbild

Das Hamburger Musical, das seit März dieses Jahres auch am Broadway läuft, hat mit dem Tony Award nun einen der wichtigsten Theaterpreise der USA gewonnen.

Hamburg/New York. Der Hamburger Broadway-Export „Rocky“ hat den Tony Award für das beste Bühnenbild gewonnen. Schauspieler Hugh Jackman übergab die Auszeichnung am Sonntagabend in der New Yorker Radio City Hall an Bühnenbildner Christopher Barraca, wie der Musicalkonzern Stage Entertainment am Montag mitteilte.

Der Tony Award gilt als einer der wichtigsten Theaterpreise der USA. Das Stück nach dem gleichnamigen Kinofilm mit Hollywoodstar Sylvester Stallone läuft seit seiner Uraufführung Ende 2012 im Hamburger Operettenhaus und seit März dieses Jahres auch am Broadway.

Drei weiteren Nominierungen des Musicals blieb der Erfolg letztlich versagt. Andy Karl, der Titelheld der New Yorker Inszenierung, war als bester Hauptdarsteller ins Rennen gegangen. Steven Hoggett und Kelly Devine waren nominiert als beste Choreographen. Auch das Lichtdesign hatte im Vorfeld eine Nominierung erhalten. Um die klassische Hollywood-Story über den Triumph des Underdogs erstmals als Musical in Hamburg auf die Bühne zu bringen, war neben den Box-Brüdern Wladimir und Vitali Klitschko auch Ur-Rocky Stallone als Co-Produzent der 15-Millionen-Euro-Show in den Ring gestiegen. Von Beginn an steckte zudem bereits ein ganzes Kreativteam aus erfahrenen Broadway-Experten dahinter.