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SPD-Neujahrsempfang: Scholz fordert Gewaltfreiheit

Vor rund 1500 Gästen hat Scholz beim SPD-Neujahrsempfang die Übergriffe auf Polizisten verurteilt. Neben ihm spricht auch Niedersachsens SPD-Chef Stephan Weil. Er hält die „Hamburger Neujahrsrede 2014“.

Hamburg. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat angesichts der Krawalle in den vergangenen Wochen zur Gewaltfreiheit aufgerufen. Gewalt sei keine Option, Demonstrationen müssten immer friedlich bleiben, sagte Scholz am Sonntag auf dem Neujahrsempfang der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Er verurteilte die jüngsten Übergriffe auf Polizisten. „Wir sind solidarisch mit der Polizei“, sagte der Bürgermeister. Etwa 1500 Gäste waren zu dem traditionellen Empfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses erschienen. Unter den Rednern war auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Er wurde als Ehrengast von Fraktionschef Andreas Dressel eingeladen.

Bei den Redebeiträgen steht – mit Blick auf die kommende Bürgerschaftswahl im Februar 2015 – die vorläufige Regierungsbilanz des SPD-geführten Senats im Mittelpunkt. Aber auch aktuelle Ereignisse in der Hansestadt wie die Proteste der vergangenen Wochen oder den Todesfall der dreijährigen Yagmur aus dem Stadtteil Billstedt wollen die Politiker nach Angaben eines SPD-Sprechers in ihren Reden anschneiden.

Auf der Gästeliste für die Feier im Festsaal des Rathaus stehen Repräsentanten aus Wirtschaft, Verbänden, Kultur, Sport, Politik, Justiz und Religionsgemeinschaften.

( (dpa) )

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