Hamburg

33-Jähriger soll 16 Mal Feuer gelegt haben – Prozessauftakt

Die Staatsanwaltschaft wirft der Mann unter anderem vor, im Dezember 2010 die Augenklinik des UKE angezündet zu haben. Dabei entstand ein Sachschaden von rund einer Million Euro.

Hamburg. Wegen einer Serie von Brandstiftungen muss sich vom heutigen Montag an ein 33 Jahre alter Mann vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, im Dezember 2010 die Augenklinik des UKE angezündet zu haben.

Das Feuer zerstörte einen Hörsaal und verursachte einen Schaden von rund einer Million Euro. Brandursache war laut Staatsanwaltschaft ein Pullover, den der 33-Jährige angezündet hatte. Damals rückten rund 100 Feuerwehrleute an, um die Flammen zu löschen. Das UKE betonte damals, Patienten und Mitarbeiter seien nicht in Gefahr gewesen.

Insgesamt soll der Mann zwischen 2010 und 2012 in 16 Fällen Feuer in Krankenhäusern, Sportvereinen und einer Rettungswache gelegt haben. Das UKE war gleich mehrfach betroffen. An den Gebäuden entstanden jeweils erhebliche Schäden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befand sich der 33-Jährige während der mutmaßlichen Taten im Zustand verminderter Schuldfähigkeit. Angeklagt ist er wegen schwerer Brandstiftung.

( (dpa) )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg