Familienleistung

Mehr als 1600 Anträge auf Betreuungsgeld in Hamburg

Seit der Einführung des Betreuungsgeldes vor 100 Tagen sind in der Hansestadt mehr als 1600 Anträge gestellt worden. Zugleich klagt das Land Hamburg gegen die Familienleistung.

Hamburg. Für mehr als 1600 Kinder haben Eltern in Hamburg bislang einen Antrag auf Betreuungsgeld gestellt. 945 Anträge seien bereits bewilligt worden, sagte ein Sprecher der Sozialbehörde am Donnerstag. 282 mussten abgelehnt werden, der Rest steht noch aus. „Wir hatten keine Erwartung, sind aber über die niedrigen Zahlen nicht erstaunt“, erklärte der Sprecher. Das Land Hamburg klagt gegen das Betreuungsgeld. Das vor allem von der CSU forcierte Gesetz ist am Freitag, ebenso wie der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz, 100 Tage in Kraft.

Eltern, die für ihre ein- oder zweijährigen Kinder keinen Kita-Platz oder eine staatlich bezahlte Tagesmutter in Anspruch nehmen, bekommen ein monatliches Betreuungsgeld von 100 Euro. Vom 1. August 2014 an soll die Familienleistung auf 150 Euro pro Monat steigen.