Hamburg. Gegner der Elbvertiefung helfen dem Aktionsbündnis "Lebendige Tideelbe", zu dem sich die Umweltverbände BUND, Nabu und WWF zusammengeschlossen hatten, mit 10.000 Euro. Der Scheck wurde am gestrigen Mittwoch vor dem Hamburger Rathaus überreicht.
Die Spende soll die Klage der Umweltschützer gegen die Elbvertiefung unterstützen. Die Vereine hatten im Juni 2012 mit der Unterstützung des WWF vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen die Fahrrinnenanpassung geklagt und einen Aufschub der Baggerarbeiten erwirkt. Mit einer endgültigen Entscheidung des Gerichts wird im Jahr 2014 gerechnet.
Die Klage der Umweltschutzverbände befasst sich vor allem mit den gravierenden ökologischen Auswirkungen der Elbvertiefung für den Fluss und die gesamte Elblandschaft von Hamburg bis Cuxhaven. Für Rudolf Zimmermann, Vertreter des Regionalen Bündnisses aus Cuxhaven, zeigt die Scheckübergabe das große Engagement der Elbanrainer. Am Ende könne die Klage "die Steuerzahler vor millionschweren Mehrbelastungen" bewahren. Auf rund 300 Millionen Euro werden die Kosten für die Elbvertiefung mittlerweile geschätzt.
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