Verkehr

Großkontrolle: Hamburger Polizei stoppt heute Radfahrer

Noch bis 19 Uhr kontrollieren Beamte die Verkehrssicherheit und halten Rotlichtsünder auf. Was Sie beachten müssen und wo kontrolliert wird.

Hamburg. Es sind Zahlen, die traurig stimmen: Drei Menschen starben im vorigen Jahr bei Fahrradunfällen in Hamburg, insgesamt gab es 3083 Unfälle, bei denen 2208 Radfahrer verletzt wurden. Vor diesem Hintergrund und den besonderen Gefahren der herbstlich-dunklen Jahreszeit kontrolliert heute ab 12 Uhr die Hamburger Polizei Radfahrer an verschiedenen Stellen in der Stadt.

Zwei Hauptunfallursachen im Zusammenhang mit Fahrradfahrern hat die Hamburger Polizei ausgemacht: „Zum einen benutzen Radfahrer häufig die falsche Seite der Radwege”, so Polizeisprecherin Ulrike Sweden. „Zum anderen wird häufig das Rotlicht missachtet.”

Laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad Club (ADFC) droht Radlern ein Bußgeld zwischen 15 und 30 Euro, wenn sie den Radweg in entgegengesetzter Richtung befahren. Wer beim Radfahrern ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, zahlt 25 Euro. Und 100 Euro Bußgeld können fällig werden, wenn jemand dabei erwischt wird, wenn er bei Rot als Radfahrer die Straße quert. Der Bußgeldkatalog bei Radfahrverstößen ist lang, in Einzelfällen kann sogar der Verlust des Führerscheins drohen.

In diesen Bereichen wird die Polizei heute von 12 bis 15 und 16 bis 19 Uhr Radfahrer stoppen und prüfen:

- Kennedybrücke / Ferdinandstor

- Fruchtalle / Weidenallee /Weidenstieg

- Fuhlsbütteler Straße / Alte Wöhr / Langenfort

- Karolinenstraße /Schröderstiftstraße

- Osterstraße (Höhe Hausnummer 41)