Hamburger Hochstaplerin muss ins Gefängnis

Mit anrührenden Geschichten über eine angebliche Krebserkrankung ihrer kleinen Tochter hatte eine 50 Jahre alte Frau Männern Geld aus der Tasche gezogen. Außerdem hatte die gebürtige Hamburgerin sich als Juristin ausgegeben und Geld für den Aufbau einer Kanzlei als Rechtsanwältin erschwindelt. Gestern wurde die Hochstaplerin vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Betrugs und Missbrauchs von Titeln zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Frau hatte zeitweise in den USA gelebt. Über einen Internet-Chat lernte sie einen Mann in Niedersachsen kennen. Sie schwindelte ihm vor, sie sei Staatsanwältin in New Jersey. 2006 kam die Frau wieder nach Deutschland.

Männer, die sich eine Liebesbeziehung erhofften, wurden bitter enttäuscht. Einer der Herren hatte aus seiner Lebensversicherung rund 9000 Euro entnommen.