Leserbriefe

Keiner fängt an

"Hamburg: Wirbel um Nacht-Parteitage der FDP auf Sylt", Hamburger Abendblatt, 24. März

Mir fehlen die Worte. Ich muss nun schon fast täglich, wenn ich das Hamburger Abendblatt aufschlage, an einen Artikel denken, der da lautete "Alle reden vom Sparen, aber keiner fängt an".

Horst-Dieter Ganswindt, Halstenbek

Angewiesen

Werner Marnette: "Der Hamburger Hafen verkümmert", Hamburger Abendblatt, 23. März

Marnette hat vollkommen recht. Die schwarz-grüne Koalition lässt den Hamburger Hafen aus ideologischen Gründen verkümmern. Das irrige Gesellschaftsziel lautet, Industrie durch Kultur zu ersetzen. Das wird nicht funktionieren. Stattdessen sollte durch industriefreundliche Politik produzierende Industrie wieder nach Hamburg geholt werden. Deutschland und Hamburg können nicht nur von den "schönen" Dingen leben, denn das heißt von Staatsverschuldung leben, so wie wir es gerade tun. Wir sind auf Produktion und Industrie angewiesen.

Dr. Volker Vahrenholt, per E-Mail

Kopfsteinpflaster

"Schlaglöcher: Diese Straßen will Hamburg als Erste reparieren", Hamburger Abendblatt, 23. März

Auf den Fotos mit Schlaglöchern sind immer wieder die intakten Kopfsteinpflaster-Straßen unter der Asphaltdecke zu erkennen. Mir scheint, diese sind unter Umständen konstruktionsbedingt besser geeignet und länger haltbar. Mehrere Fliegen würden sich vermutlich mit einer Rückkehr zu Straßen mit Kopfsteinpflasterdecke - zumindest in Anliegerstraßen - schlagen lassen: Raserberuhigung und Kosten für die Asphaltdecken.

Christian Unger, per E-Mail

Antwort schuldig

Elbphilharmonie: "Vergeigt?", Hamburger Abendblatt, 22. März

An Inkompetenz und Schlendrian übertrifft der Hochtief-Konzern die meisten DDR-Kombinate um Längen. Die Frechheit, dafür vom Steuerzahler Fantasiesummen zu wollen, ist allerdings Eigenleistung. Warum kann Hamburg einem vielfach vertragsbrüchigen Unternehmen nicht den Auftrag entziehen oder wenigstens Strafgelder erheben? Ist das nur juristischer Leichtsinn - oder hat das System? Die Antwort schuldet uns der Senat.

Jens Lauritsen, Bergstedt

Diese Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten. Weitere Briefe auf www.abendblatt.de

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