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Der Splitt muss weg: Beginn der "Hamburger Kehrwoche"

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Der Senat hat außerdem zehn Millionen Euro zusätzlich für die Beseitigung der Frostschäden auf den Straßen bereitgestellt.

Hamburg. Die Stadtreinigung beginnt am Mittwoch mit ihrer "Hamburger Kehrwoche". Die 450 Reinigungskräfte erhalten Verstärkung: 228 Mitarbeiter sollen den Splitt an Straßenkreuzungen entfernen, 54 Einsatzkräfte reinigen Gehwege in einer zweiten Nachmittagsschicht.Die Stadtreinigung fordert außerdem alle Anlieger, die keine Gehwegs-Reinigungsgebühren bezahlen, auf, Splitt und Müll vor ihren Grundstücken so schnell wie möglich zu beseitigen. Splitt darf in der Hausmülltonne entsorgt werden - allerdings nur in kleinen Mengen, damit sie nicht zu schwer wird.

„Wir wollen die Spuren des Winters so schnell wie möglich beseitigen“, sagt Stadtreinigungs- Geschäftsführer Dr. Rüdiger Siechau. "Das funktioniert aber nur, wenn auch die reinigungsverpflichteten Grundeigentümer ihren Teil dazu beitragen. Wer größere Mengen an Splitt und Müll zusammenfegt, kann den Kehricht bei uns umsonst anliefern. Wenn alle mitmachen, sind Hamburgs Straßen in einer Woche wieder sauber.“

Allein die Stadtreinigung hat rund 700 Tonnen Splitt an die Hamburger ausgegeben. Sie selbst verstreute seit Anfang des Jahres 1900 Tonnen Splitt und 2600 Tonnen Sand.

Zur Beseitigung von Winterschäden auf den Straßen hat der Senat zehn Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt. Die Reparatur der schlimmsten Frostschäden solle schnell erfolgen, hieß es. Damit stehen in diesem Jahr zur Sanierung der rund 3600 Straßenkilometer Mittel in Höhe von 49 Millionen Euro zur Verfügung - die Bürgerschaft muss dem neuesten Beschluss allerdings noch zustimmen.