Hamburger Polizei: Weihnachtsfeiertage ruhig verlaufen

Nach Angaben der Hamburger Polizei sind die Weihnachtsfeiertage überwiegend ruhig verlaufen. Die Polizei musste nur zu kleineren Einsätzen ausrücken.

Hamburg. Die Weihnachtsfeiertage sind nach Angaben der Hamburger Polizei weitgehend ruhig verlaufen. Im Stadtteil Fischbek traten noch unbekannte Täter am Heiligabend einen Radfahrer zu Boden und schlugen auf ihn ein. Anschließend flüchteten die Männer mit dem Fahrrad, nachdem sie ihrem Opfer das Portemonnaie gestohlen hatten. Der 26-Jährige sei wenig später zusammengebrochen, sagte Polizeisprecher Ralf Kunz. Erst nach mehreren Stunden fand ein Passant den Mann und alarmierte die Polizei. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in eine Klinik gebracht.

In der Nacht zum Donnerstag mussten die Beamten in Blankenese eine aggressive Menschenansammlung auflösen. Rund 250 meist Betrunkene hätten vor einem Lokal randaliert, die Fahrbahn blockiert und Flaschen und Gläser auf die Straße geworfen, sagte der Sprecher. Nachdem auch Polizisten angegriffen wurden, wurden mehrere Personen in Gewahrsam genommen.

Zu einer Auseinandersetzung kam es in der Nacht zum ersten Weihnachtstag im Stadtteil Rahlstedt. Nach den bisherigen Ermittlungen habe eine Frau auf ihren 23-jährigen Bekannten mit einem Messer eingestochen, sagte Kunz. Das Opfer habe dabei Verletzungen erlitten, die aber nicht lebensbedrohlich waren. Die 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Das Messer konnte sichergestellt werden.

In Ottensen nahm die Polizei in der Nacht zum Freitag zwei Einbrecher vorläufig fest. Die beiden Männer im Alter von 20 Jahren hatten eine Fensterscheibe zu einem Büro eingeschlagen und Computerteile gestohlen. Nach der Vernehmung wurden sie wieder entlassen.