Nach fast einem Monat

Loki Schmidt wird aus der Klinik entlassen

Loki Schmidt hatte, im Gegensatz zu den Befürchtungen der Ärzte, zwar keine Knochenbrüche, jedoch schwerste Prellungen mit ausgedehnten Blutergüssen erlitten.

Loki Schmidt, die Ehefrau von Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt, wird am morgigen Freitag aus der Hamburger Asklepios Klinik St.Georg entlassen, in die sie vor 29 Tagen nach einem schweren nächtlichen Sturz in ihrem Badezimmer eingeliefert worden war.

Loki Schmidt hatte, im Gegensatz zu den Befürchtungen der Ärzte, zwar keine Knochenbrüche, jedoch schwerste Prellungen mit ausgedehnten Blutergüssen erlitten. Danach hatte sie sich nicht mehr bewegen und auch keinen Notdienst alarmieren können. Erst nach mehr als vier Stunden war sie von einer Helferin, auf dem Fußboden liegend, aufgefunden und von einem Krankenwagen in die Klinik gebracht worden. Dort wurde sie nach ausgedehnten Untersuchung und harten Übungen im hochmodernen Frühreha-Zentrum "wieder auf die müden Beine" (O-Ton Loki Schmidt) gestellt.

Was sie jetzt erwartet, weiß sie schon genau: Erst kommen "die Kinder" zu Besuch, nämlich Tochter Susanne, die als Bankerin und TV-Kommentatorin seit 1974 in London lebt und arbeitet, und der irische Schwiegersohn Brian Kennedy zu Besuch. Danach müssen zahllose Briefe beantwortet werden. In Arbeit ist auch ein Buch über Lokis Jugendjahre, das zu ihrem 90. Geburtstag am 3. März 2009 erscheinen soll.

( abendblatt.de )

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