Martin Willich jetzt Richter

Matthias Schmoock

Studio-Hamburg-Chef Martin Willich, wurde in der Bürgerschaft gestern zum Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts gewählt. Er folgt auf Jürgen Gündisch, dessen Amtszeit am 23. April endet. Willich, ehemaliger CDU-Bürgerschaftsabgeordneter und Bürgerschaftspräsident, war von der CDU-Fraktion vorgeschlagen worden. Er errang ein beachtliches Ergebnis: 116 Stimmen wurden abgegeben, 106 Abgeordnete stimmten mit Ja. Willich, der bei der Vereidigung die Formel "so wahr mir Gott helfe" wählte, wurde von den Abgeordneten geradezu frenetisch beglückwünscht. Fast alle gratulierten persönlich, viele, darunter Karen Koop (CDU) und Dorothee Stapelfeldt (SPD), umarmten Willich.

Die Amtszeit der Mitglieder des Verfassungsgerichts beträgt sechs Jahre, wobei eine einmalige Wiederwahl möglich ist. Die Mitglieder müssen nach Paragraph 2, Absatz 1 der hamburgischen Verfassung das vierzigste Lebensjahr vollendet haben, im öffentlichen Leben erfahren sein und für die Hamburgische Bürgerschaft wählbar sein.

( schmoo )

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