Grindelallee wird nicht verengt

Bausenator Mario Mettbach (Offensive) hat ein Verkehrsprojekt des Bezirks Eimsbüttel verhindert. Im November hatte die Bezirksversammlung Eimsbüttel mit rot-grüner Mehrheit beschlossen, die Grindelallee solle zwischen Rutschbahn und Grindelhof auf eine Spur je Richtung verengt werden. Dafür solle ein Fahrradstreifen je Richtung entstehen - wie es ihn bereits im Abschnitt zwischen Edmund-Siemers-Allee und Grindelhof gibt. Politiker der Bürgerschaftskoalition hatten den Plan als "Schwachsinn" bezeichnet. SPD und GAL verteidigten ihn als notwendig, da Radfahrer und Fußgänger dort kaum Platz hätten. "Die Baubehörde wird das Vorhaben nicht genehmigen", verkündete nun Bausenator Mettbach. Eimsbüttels GAL-Fraktionschef Till Steffen beeindruckte das wenig. Im Hinblick auf die Wahl sagte er: "Was Mettbach sagt, ist ja nicht mehr so wichtig."