Altona

Umweltorganisation BUND klagt gegen Luftreinhalteplan

Zusammen mit Anwohnern der Max-Brauer-Allee soll diesen Freitag Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht werden. Die derzeitige Situation widerspricht nach Ansicht des BUND Europäischem Recht.

Hamburg. Die Stickstoffdioxidbelastung (NO2) in Hamburg hat ein juristisches Nachspiel. Die Umweltschutzorganisation BUND und Anwohner der stark befahrenen Max-Brauer-Alle in Altona wollen an diesem Freitag Klage beim Verwaltungsgericht einreichen. Die Stadt soll so gezwungen werden, rasch einen neuen Luftreinhalteplan zu erstellen, mit dem die Gesundheit der Bevölkerung geschützt werden kann, teilte der BUND mit.

Die Maßnahmen in dem Ende 2012 vorgelegt Plan seien jedenfalls nicht geeignet, die Situation bis zum Jahr 2020 grundlegend zu verbessern. Die Europäische Kommission habe daher bereits den Antrag der Stadt auf Fristverlängerung zur Einhaltung der Grenzwerte abgelehnt – die derzeitige Situation widerspricht damit nach Ansicht des BUND Europäischem Recht.