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Spenden-Tipp

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück

So sieht Hilfe aus: Die ehrenamtlichen Weihnachtshelfer der Deutschen Hilfsgemeinschaft e.V.

So sieht Hilfe aus: Die ehrenamtlichen Weihnachtshelfer der Deutschen Hilfsgemeinschaft e.V.

Foto: Deutsche Hilfsgemeinschaft e.V.

Wie man zu Weihnachten wirklich sinnvoll verschenkt, erklärt die Deutsche Hilfsgemeinschaft e.V. Hamburg.

Auch 2022 war und ist für uns alle ein hartes Jahr. Die Pandemie und der Krieg brachten unvorhersehbare Umstände mit sich, die uns weiterhin betreffen und betreffen werden. Coronabedingte Maßnahmen sowie die Energiekrise führen soziale und finanzielle Sorgen herbei – bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Und mit der Weihnachtszeit vor der Tür steigen diese Sorgen und Ängste mehr und mehr an. Ältere, alleinstehende Menschen, Menschen ohne festen Wohnsitz, Kinder aus wirtschaftlich schwachen Familien und, und, und: Sie alle leiden unter dieser Situation – die fröhliche Adventsharmonie wird regelrecht überschattet. Vor allem jetzt, während dieser schweren Zeit, zählt das "Miteinander" mehr denn je.

Nächstenliebe, Hoffnung, Licht und Wärme

Die Deutsche Hilfsgemeinschaft e.V. (DHG) ergreift die Initiative: Viele ehrenamtliche Mitarbeiter packen in diesen Tagen wieder tausende Gutscheine in Umschläge oder ganze Pakete mit weihnachtlichen Köstlichkeiten. Diese werden persönlich an die Bedürftigen übergeben. Besonders hervorzuheben sind die 2.000 Weihnachtstüten für die Bewohner von Pflegeheimen, die besonders hart vom Coronavirus betroffen sind. Die Hilfsgemeinschaft will so ein Zeichen setzen, dass diese Menschen eben nicht isoliert und vergessen sind.

Für nur 40 Euro ist dafür gesorgt, dass ein weiteres Paket auf die Reise gehen kann und einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. 20 Euro füllen eine Tüte für einen Bewohner oder eine Bewohnerin eines Pflegeheims. Auch Sachspenden werden von den ehrenamtlichen Weihnachtshelfern dankend angenommen. Dabei kommt es aber weniger auf den Inhalt des Päckchens, sondern viel mehr auf die Geste an. Für Menschen, die im sozialen Abseits stehen, hat ein solches Geschenk weitaus mehr als nur einen materiellen Wert. Die Grundgedanken des christlichen Fests rücken in den Vordergrund: Nächstenliebe, Hoffnung, Licht und Wärme.

Neben zahlreichen unterstützenden Organisationen fördert vor allem die REWE GroupNord die Hilfsaktion mit einer erheblichen Sachspende in Form von Lebensmittelgutscheinen.

Mehr Informationen zu der Hilfsgemeinschaft und der Spendenaktion gibt es auf www.deutsche-hilfsgemeinschaft.de.

50 Jahre im Dienst der Notleidenden

Ein halbes Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Jahr 1945 die Deutsche Hilfsgemeinschaft von Bürgermeister Rudolf Petersen ins Leben gerufen. Das Ziel damals wie heute: Not, Hunger und Sorge lindern, den Menschen Mut zusprechen und neue Hoffnung geben. Das ganze Jahr über hat sich die Hilfsgemeinschaft dieser Pflicht verschrieben.

Die traditionsreichste Leistung ist jedoch die jährliche Weihnachtshilfsaktion für arme, alte und einsame Menschen sowie mittellose Familien. Parallel hierzu bietet die DHG Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien an. Zudem ist die Hilfe für bedürftige ältere Menschen ein großer Baustein der Hilfsmaßnahmen der DHG e.V. Mit Spendengeldern werden Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflege- und Altenheimen beispielsweise Tagesausflüge oder Besuche des Haustieres ermöglicht. Für diejenigen, die die Einrichtungen nicht verlassen können, wird vor Ort für etwas Abwechslung gesorgt. Darüber hinaus unterstützt die DHG mit Geld- und Sachmitteln auch Weihnachtsfeiern anderer Einrichtungen wie unter anderem für Obdachlose, psychisch Kranke und Pflegebedürftige.

Selbst aktiv helfen

Wer nun selbst ein Stück Weihnachtsglück verschenken oder eine andere Hilfeleistung unterstützen möchte, richtet seine Spende an das Spendenkonto des Hilfsverbandes:

Hamburger Sparkasse
IBAN: DE64 2005 0550 1502 0612 43
BIC: HASPDEHHXXX