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Veranstaltungs-Tipp

Gewalt im Alltag – drei Tage rund um das Thema „Diskriminierung“

Foto: Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung

Jeder und jedem von uns kann Gewalt im Alltag widerfahren – auf vielen verschiedenen Ebenen. Doch wo fängt Gewalt überhaupt an und wo können sich Betroffene Hilfe holen? Darüber informiert das Forum „Gewalt im Alltag“ der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung Ende November an erstmals drei Veranstaltungstagen.

Gehört Mobbing zu Gewalt im Alltag? Oder gelte ich erst dann als Opfer, wenn mir gegenüber jemand handgreiflich wurde? Wie kann ich mich wehren? An wen kann ich mich vertrauensvoll wenden? Wo bekomme ich Unterstützung? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Mitglieder*innen der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung nach.

Veranstaltungen der Stiftung finden großen Zuspruch

„In unserem Stiftungsalltag haben wir durch die Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen und den Unterstützungen von Einzelpersonen immer wieder die Chance, Hilfe neu zu denken. Daher haben wir das Forum „Gewalt im Alltag“ ins Leben gerufen, um Menschen zu den verschiedensten Themen aus dem Projektbereich zu informieren, in den direkten Dialog zu gehen und neue Wege der Unterstützung aktiv mitzugestalten“, so Magdalena Blüchert, Vorständin der Stiftung.

Nach der Erstveranstaltung zum Thema „Gewalt im Alltag“ folgten bereits einige weitere, erfolgreiche Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen, zu denen zahlreiche Speaker*innen angeregt mit dem Publikum diskutierten. Zusätzlich gab es einen Marktplatz, der über 30 Organisationen Raum gab, sich den Besucher*innen in dem Museum für Hamburgische Geschichte zu präsentieren und Fragen zu beantworten. Auch Workshops boten in kleinen Gruppen Raum für Fragen und praktische Informationen. Ende November wird es nun weitere Veranstaltungen mit einem interessanten Rahmenprogramm zu den Themen Alter, Armut, Menschen mit Behinderungen, Diskriminierung aufgrund der körperlichen Wahrnehmung, Diskriminierung von Frauen, LGBTQIA+, Rassismus, religiöse und institutionelle Diskriminierung geben.

Forum zeigt sich in ausgeprägter Form

Aufgrund der großen Nachfrage heißt es nun im November bereits ein weiteres Mal „Hamburg öffnet seine Augen": Unter diesem Aspekt gibt es dieses Mal an drei Tagen interessante Vorträge, die aufgrund der aktuellen Situation im Livestream stattfinden werden.

Jeder der drei Tage steht unter bestimmten Schwerpunktthemen.

Hier der Überblick:

  • Freitag, 26.11.2021, 9:00 bis 18:00 Uhr:

„Alter / Armut / Menschen mit Behinderung“

  • Samstag, 27.11.2021, 9:00 bis 18:00 Uhr:

„Diskriminierung aufgrund körperlicher Wahrnehmung / Diskriminierung von Frauen / LGBTQIA+

  • Sonntag, 28.11.2021, 9:00 bis 18:00 Uhr:

„Religion / Rassismus / Institutionelle Diskriminierung“

Geplant ist auch wieder ein digitaler Marktplatz, wo sich Interessierte oder sogar Betroffene mit Fragen und Anliegen vertrauensvoll an geschultes Personal aus verschiedenen Beratungsstellen richten können – alles selbstverständlich anonym und kostenlos.

Zahlreiche Informationen werden auch im Nachgang auf der Plattform zu finden sein, sodass man sich noch weiterhin gut über die Teilnehmer*innen informieren kann.

Weitere Infos und den Livestream gibt es unter www.gewalt-im-alltag.de