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Informations-Tipp

Gemeinsam gegen Gewalt im Alltag

Foto: Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung

Gewalt hat zahlreiche Ausprägungen und Formen. Doch Gewalt bedeutet nicht für jeden Menschen dasselbe. Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Interpretation und Empfindung von Gewalt. Die Frage „Wo fängt Gewalt an und wo hört sie auf?“ kann nur ein jeder für sich selbst entscheiden und beantworten. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung lädt ein zum digitalen Forum "Gewalt im Alltag".

Experten, Personen des öffentlichen Lebens und Betroffene behandeln im Rahmen eines Livestreams am 26. November 2020 um 8:30 Uhr das Thema "Gewalt im Alltag". Interessierte sind eingeladen, an dem Onlinedialog teilzunehmen und mit zu agieren.

Was ist Gewalt im Alltag?

Gewalt im Alltag – ein Thema, was jeden von uns beschäftigen kann auf unterschiedlichen Ebenen. Doch wo fängt Gewalt eigentlich an und wie kann ich mir Hilfe holen?

Genau diesen Fragen gehen wir als Stiftung nach, denn in unserem Stiftungsalltag haben wir durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und den Unterstützungen von Einzelpersonen immer wieder die Chance, Hilfe neu zu denken.

Daher haben wir das Forum „Gewalt im Alltag“ ins Leben gerufen, um Menschen zu den verschiedensten Themen aus dem Projektbereich zu informieren, in den direkten Dialog zu gehen und neue Wege der Unterstützung aktiv mitzugestalten.

In der Erstveranstaltung konnten wir mit der Frage einleiten „Was ist Gewalt und wie zeigt sie sich in der Gesellschaft?“, um dann in sieben verschiedenen Themen, nämlich Gewalt im häuslichen Kontext, digitale Gewalt, Gewalt in der Schule, Gewalt in der Pflege, Gewalt im öffentlichen Raum, Gewalt im Sport und der Freizeit und Gewalt am Arbeitsplatz zahlreiche Speaker zu begrüßen und mit ihnen und dem Publikum zu diskutieren. Zusätzlich hatten wir noch den Marktplatz, der über 30 Organisationen Raum gab, sich den Besuchern in dem Museum für Hamburgische Geschichte zu präsentieren und Fragen zu beantworten. Auch Workshops boten in kleinen Gruppen Raum für Fragen und praktische Informationen. Die Stiftung wird auch in Zukunft in unterschiedlichen Formaten das Thema weiter behandeln, denn es kann uns jeden treffen. Und dann ist die richtige und Begleitung und Unterstützung eine große Hilfe. Wenn man von ihr weiß und sie möglich ist.

Warum brauchen wir ein solches Forum?

Gewalt in seinen verschiedensten Ausprägungen und Formen ist nach wie vor ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, doch gibt es unzählige Personen, Institutionen, Vereine und viele mehr, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass das Thema ,,Gewalt‘‘ und dessen Formen besser verstanden werden, damit diese so gar nicht erst entstehen können.

All diese Protagonisten bringen wir zusammen, um der großen Maße die verschiedenen Formen der Gewalt im Alltag begreiflicher zumachen und zu vermitteln, was jeder Einzelne von uns pro aktiv dazu beitragen kann, damit Gewalt im Alltag gemindert wird und das gegenseitige Verständnis zueinander wächst.

Auch trauen sich viele Betroffene nicht, Hilfe aufzusuchen oder wissen teilweise nicht, wo sie diese finden. Auch hier schaffen wir gemeinschaftlich Perspektiven und Möglichkeiten. Nur so schaffen wir es, die Perspektiven und Herausforderungen unserer Mitmenschen zu verstehen. Denn erst wenn wir uns gegenseitig verstehen, können wir in Harmonie zusammenleben.

Hamburg öffnet seine Augen.

Für wen ist das Forum?

Das Forum ist so konzipiert, dass das Publikum breit angesprochen werden kann. Betroffene können sich informieren, um hier Möglichkeiten der Unterstützung wahrzunehmen oder auch die Vielfalt der Hilfemöglichkeiten einfach kennenzulernen.

Weiterhin können Interessierte hier das Hilfesystem kennenlernen und sich über die verschiedenen Formen von Gewalt, die es gibt, informieren. Je besser man informiert ist, desto besser kann man sich auch in einem Notfall helfen oder Eskalationsstufen frühzeitig erkennen.

Gleichzeitig bietet das große Angebot auch Menschen, die selbst professionell mit diesem Thema arbeiten, eine Möglichkeit, hochwertige Informationen überschaubar und konkret zu erhalten.

Was können Sie erwarten?

In diesem Jahr haben wir uns auf drei Themen fokussiert, um diese noch intensiver im Dialog zu besprechen. Gewalt im häuslichen Kontext, digitale Gewalt und Folgen von Gewalt. Hier werden Speaker aus der Theorie und Praxis aus ihrem Arbeitsalltag berichten und Fragen beantworten.

Gleichzeitig können wir in unserer diesjährigen komplett digitalen Veranstaltung auch einen Marktplatz gestalten, wo Interessierte ihre Fragen an die Beratungsstellen richten und Neues lernen können.

Wer ein dringliches Anliegen hat, kann sich auch bei unserer Notfallberatung melden.

Zahlreiche Informationen werden auch im Nachgang auf der Plattform zu finden sein, sodass man sich noch weiterhin gut über die Teilnehmer informieren kann.

Hier geht es am 26. November 2020 um 8:30 Uhr zum Livestream!