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Vorverkauf für das letzte „Star Wars“-Kapitel beginnt

| Lesedauer: 2 Minuten
Eine Szene aus dem „Star-Wars“-Finale, in dem Ray (Daisy Ridley) eine entscheidende Rolle spielt..

Eine Szene aus dem „Star-Wars“-Finale, in dem Ray (Daisy Ridley) eine entscheidende Rolle spielt..

Foto: Lucasfilm Ltd.

Ist es Zufall, dass die wichtigste Kino-Zeitrechnung diesseits vom Hoth-System vor 42 Jahren begann? 42 ist in „Per Anhalter durch die Galaxis“, einem anderen Science-Fiction-Klassiker, die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. 1977 war es, als in Kinos auf der ganzen Welt Kinder und Erwachsene Schwerelosigkeit fühlten, als sie sahen, dass es auch im All Cowboys gibt. Dass Riesenzottel ein goldenes Herz haben und dass Wagners Opern-Bombast, ganz dezent durchgepaust, auch im schalltoten Raum super klingt. 1977 also war es, als der erste „Star Wars“-Film Premiere hatte. George Lucas hatte das erste Kapitel einer Saga geschrieben, in der etliche Mythen und Helden verrührt wurden. Nun, ganz bald, kurz vor Weihnachten 2019, steht die finale Bescherung an: „The Rise Of Skywalker“ soll zeigen, wie alles endet. Absolut alles. Das ganze epische Durcheinander mit der hellen und der dunklen Seite der Macht, das Hauen und Stechen mit den Yedis, den Rebellen und dem Imperium, der ziemlich ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Happy End oder Weltenbrand? Abwarten. Der Countdown läuft.

Die Kinder von damals sind die Eltern von heute, eine riesige Merchandising-Industrie glüht schon für das globale Geschäft mit mehreren Generationen vor, erst recht, weil Lucas sein Kino-Reich an das Disney-Imperium verkauft hat. Vor wenigen Tagen wurde der amtliche Trailer für die neunte „Star Wars“-Episode veröffentlicht, und natürlich drehten Millionen von Fans deswegen schneller durch, als man „Obi-Wan Kenobi“ sagen kann. Denn es gab neben etlichen Rätseln zum Entziffern auch die unverzichtbaren Laserschwert-Duelle und, ganz wichtig: Raumschiffe. Sehr viele, sehr große, verdammt mächtige, riesige Raumschiffe. Alles könnte nun also enden, und das, obwohl das Universum doch prinzipiell unendlich ist.

Was andererseits heißt, dass genau deswegen neue Hoffnung besteht. Es gab ja bereits „Star Wars“-Ableger, weitere Abstecher in benachbarte Galaxien dieser Geschichte sind längst angekündigt. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt muss es erst wieder dunkel und ehrfürchtig still werden, die von John Williams komponierte Fanfare muss kommen, und es müssen gelbe Buchstaben nach hinten durchs All schweben. Dann wird wieder 1977 sein, zum letzten Mal.

„Star Wars: The Rise Of Skywalker“ ab Mi 18.12., USA 2019, 155 Minuten, ab 12 Jahren, Regie: J. J. Abrams, Darsteller: Daisy Fisher, John Boyega

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