Kindernachrichten

Segwayfahren ist wie schweben

Menschen, die so aussehen, als ob sie über die Straße schweben – vielleicht habt ihr sie auch schon mal beobachtet, zum Beispiel in der Hamburger Innenstadt oder bei Stadtfesten.

Denn dort kann man sogenannte Segways mieten. Das sind Geräte, auf die sich der Fahrer draufstellt. Zwei Räder, die neben den Füßen rollen, sorgen für Antrieb, ein Lenker, wie beim Fahrrad, ist an einer langen Stange befestigt.

Jedes Rad hat einen eigenen Elektromotor. Das ist wichtig, damit man Kurven fahren kann. Lenkt der Fahrer nach rechts, indem er sein Gewicht nach rechts verlagert, dreht das rechte Rad langsamer als das linke. Der Segway kann eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde erreichen. Mitarbeiter am Airbus-Flughafen in Hamburg nutzen die Fahrzeuge mitunter, um auf dem großen Firmengelände weite Strecken zurückzulegen. Auch in den Städten sind die Zweiräder immer häufiger zu sehen. Doch wer damit fahren möchte, braucht mindestens einen Mofa-Führerschein. Außerdem muss der Segway versichert sein und ein Mofa-Kennzeichen haben.

Wenn die Akkus nach knapp 40 Kilometern leer sind, lassen sie sich an jeder Steckdose problemlos aufladen. Die Fahrer dürfen in der Stadt auf Radwegen oder – wenn diese nicht vorhanden sind – auf der Straße fahren.