Kindernachrichten

Darum steckte der Bagger "Oma" im Moor fest

Als eine Art Übergang zwischen Wasser und Land haben Moore schlammige Stellen, in den sogar schwere Maschinen stecken bleiben können.

Vielleicht habt ihr es gehört. Im Königsmoor bei Christiansholm ist ein Bagger versunken. Bis letzten Freitag, lag der Bagger namens "Oma" dort auf der Seite. Während Spezialisten versuchten, die 21 Tonnen schwere Maschine aus dem Schlamm zu bergen, ist der Unglücksort zu einem Schauplatz geworden. Aber zu nah heran durfte natürlich niemand. Schließlich ist es hochgefährlich, den Boden abseits der offiziellen Wege zu betreten.

Aber warum ist ein Moor eigentlich so gefährlich? Moore entwickeln sich an Orten, wo es viel regnet und eine hohe Luftfeuchtigkeit besteht. Sie sind eine Art Übergang von Wasser zu Land. Der Untergrund ist vom Regen- oder Grundwasser so feucht, dass er nicht austrocknen kann. Dann bildet sich Torf. Torf ist eine Mischung aus abgestorbenen Pflanzenresten von Moos, Sumpfgräsern, Blumen, Blättern usw. Besonders tückisch am Moor ist, dass es an einigen Stellen trockenen und fast festen Untergrund gibt, an anderen Stellen wieder sehr schlammig werden kann. Deswegen kann es passieren, dass ein Bagger oder auch ein Mensch darin stecken bleiben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr darin komplett versinkt, ist allerdings zum Glück sehr unwahrscheinlich. Geschichten über Moorleichen sind daher meist erfunden, um kleinen Kindern Angst einzujagen.