Die Kieler Förde besteht aus einem 17 Kilometer langen Meeresarm. Die Förde mit dem Schiff zu entdecken, ist genauso Pflicht wie ein Abstecher in das Seebad Laboe

Hamburger, die mit dem Regionalzug anreisen, stehen kurz nach dem Verlassen des Bahnhofs schon vor Kiels Hauptattraktion: der Förde. Genauer gesagt, vor der Innenförde, genannt die Hörn. Sofort weht dem Ankommenden die Meeresluft in die Nase: Salzig riecht sie, ein wenig fischig, und immer nach Freiheit. Der strahlend blaue Himmel, die Sonne und die schrillen Schreie der Möwen tun ihr Übriges. Auf in die Ferne, jubelt eine innere Stimme. Wie wäre es mit der Color-Line-Fähre, die gleich vom gegenüberliegenden Norwegenkai ablegt, nach Oslo? Daneben entsteht ein neuer Stadtteil: die Kai-City-Kiel. Oder doch lieber nach Schweden? Am Schwedenkai hat ein Fährschiff vom Format eines Hochhauses festgemacht, um demnächst nach Göteborg abzulegen.