Bayer kommt um Nachzahlungen für Adler herum

Torwart aus Leipzig zum Nulltarif

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kommt wohl um Nachzahlungen in Millionenhöhe für Nationaltorwart Rene Adler herum.

Leipzig. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung, hatte der Werksklub im Mai 2000 beim Transfer des damals 15-jährigen Adlers vom VfB Leipzig eine Vereinbarung über diverse Zusatzzahlungen unterzeichnet. Demnach sollten unter anderem sämtliche Transfererlöse im Verhältnis 70:30 für Bayer aufgeteilt werden. Da der seit 2004 nicht mehr existierende Leipziger Verein in der Bringschuld war und nachweisen musste, wie die Zahlungen verwendet werden, bestehen für Bayer keine Verpflichtungen mehr. Darauf verständigten sich laut LVZ Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und VfB-Insolvenzverwalter Friedbert Striewe. Die Zusatzvereinbarung beinhaltet neben den Transfererlösen folgende Zahlungen: 15.000 Mark bei Adlers erster Berufung in den Profikader, 30.000 für den ersten Einsatz. Dazu 50.000, wenn Adler seinen bis 30. Juni 2006 datierten Vertrag verlängert und weitere 100.000 Mark für die erste Nationalmannschaftsnominierung.

( sid )

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