TENERIFFA: IN NUR VIER FLUGSTUNDEN AUF DIE VULKANINSEL VOR DER AFRIKANISCHEN KÜSTE

Frühlingsgefühle am Teide

Kanarische Küche, Sonnenbaden oder wandern − das Eiland begeistert durch seine Kontraste.

Strandleben, in üppig grünen oder rauen Naturlandschaften wandern, Neues entdecken oder nach Herzenslust bummeln: der Frühling macht Lust auf die Sonneninsel Teneriffa. Wenn man im April mit dem Flugzeug auf der Vulkaninsel vor der afrikanischen Küste landet, glaubt man sich ins Paradies versetzt. Nach nur etwa vier Flugstunden gibt es auf Teneriffa Sonne satt und Temperaturen um die 23 Grad. Mit einer Fläche von etwa 2000 Quadratkilometern ist die "Insel des ewigen Frühlings" die größte der Kanaren.

Für viele Urlauber ist sie auch das vielfältigste und abwechslungsreichste Eiland. Von einer faszinierenden Vegetation über fruchtbare Täler und wüstenhafte, karge Landschaften bis hin zu wild zerklüfteten, schroffen Gebirgsketten sowie malerischen Küsten hat sie so ziemlich alles zu bieten. Die längsten Strände entlang des tiefblauen Ozeans bietet der Süden. Einige von ihnen bestehen aus schwarzem Lavasand.

Hier befinden sich auch die großen Urlaubszentren wie Los Cristianos oder Playa de las Americas. Nördlich davon und an den westlichen Ausläufern des mächtigen Teide-Massivs liegt die Costa Adeje. Hier sind in den letzten Jahren überwiegend Vier- und Fünf-Sterne-Hotels entstanden. Eines davon ist das edle Iberostar Grand Hotel Anthelia mit fünf Sternen.

Über allem thront der Pico del Teide, mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens. Der majestätische, weithin sichtbare Vulkankegel inmitten des Nationalparks ist das Wahrzeichen Teneriffas. Die ersten Siedler, die Guanchen, vermuteten hinter den Ausbrüchen des Teide den Zorn eines Gottes. Die faszinierende, 300 000 Jahre alte Vulkanlandschaft rund um den Teide wurde im Juni letzten Jahres von der Unesco zum Welterbe erklärt.

Eine Seilbahn führt von Los Blanquiales hinauf auf die Bergstation La Rambleta in 3550 Metern. Von der Station aus eröffnet sich ein wundervoller Ausblick über ganz Teneriffa und die umliegenden Kanareninseln. Wer den Gipfel besteigen möchte, benötigt eine Sondergenehmigung der Nationalpark-Verwaltung. Der Pico des Teide teilt Teneriffa in zwei klimatisch unterschiedliche Teile.

Der Süden ist extrem sonnig und trocken, der Norden fruchtbar und feucht, ein ganzjährig blühender Garten. Primavera − also Frühling − ist hier keine Jahreszeit, sondern Dauerzustand. Davon zeigte sich auch Alexander von Humboldt schon begeistert. Begeisterung über die üppige Vegetation sowie die beeindruckende Pflanzenvielfalt empfinden fast alle Inselbesucher auch heute noch. So wachsen auf Teneriffa die bei uns so seltenen, hochpreisigen Strelitzien und Anthurien an jeder Ecke.

Daneben gedeihen Weihnachtssterne, Palmen, Drachenbäume und exotische Früchte. Die Grenze vom Süden zum Norden Teneriffas bilden das wilde Teno-Gebirge und das grüne Anaga-Gebirge. Wer hier auf schmalen Serpentinen durch die Bergwelt fährt, wandert oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, genießt einen traumhaften Blick auf idyllische Buchten. Sehenswert ist auch die Hauptstadt Santa Cruz. Sie fasziniert ihre Besucher mit einem schönen Hafen, stattlichen Kolonialbauten mit kunstvoll geschnitzten Balkonen, Erkern und Arkaden, interessanten Museen und Parkanlagen.

Nicht zu vergessen: die Fußgängerzonen mit ihren Cafes und Bars, die Tag und Nacht beliebte Treffpunkte sind. Auch die vielfltigen Restaurant und fünf Bars. Einkaufsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Auch in kulinarischer Hinsicht ist Teneriffa ein Eldorado. Neben frischen Fisch- oder Kaninchengerichten gehören "Papas Arrugadas" zu den größten Spezialitäten. Die "verschrumpelten" Kartoffeln gibt es in jedem Lokal: klein, außen dunkel, innen gelb. Dazu reicht man "Mojo", eine pikante Sauce. Als Getränk: kräftiger Insel-Rotwein. Ein gutes Essen ohne Nachtisch ausklingen zu lassen, ist auch auf Teneriffa ein Versäumnis. Neben Früchten aller Art ist vor allem der Karamelpudding "Flan" ein beliebtes Dessert. Mindestens ebenso schmackhaft ist "Bienmesabe", eine Süßspeise aus Honig, Limonen, Mandeln und Eiern. Zum Abschluss jeder Mahlzeit dann ein "Cortado".

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