Hamburg

Mit 207km/h nach Bergedorf – Polizei stoppt Raser und Rowdys

In Hamburg kontrollierte die Polizei am Mittwoch gezielt Verkehrsdelikte.

In Hamburg kontrollierte die Polizei am Mittwoch gezielt Verkehrsdelikte.

Foto: picture alliance /Christoph Hardt / Geisler-Fotopress

Strafanzeigen, Fahrverbote und Bußgelder: Bei einem Motorradfahrer dokumentierten die Beamten gleich mehrere Verstöße.

Hamburg. Am Mittwoch hat die Polizei bei Verkehrskontrollen im Hamburger Stadtgebiet mehrere Raser und Verkehrssünder angehalten.

Die Beamten waren unter anderem mit zivilen Streifenwagen unterwegs, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Diese sind mit Mess- und Kamerasystemen ausgerüstet – das so aufgezeichnete Material ist gerichtsverwertbar.

Verkehrskontrollen: Mit 207 km/h Richtung Bergedorf

So dokumentierten die Beamten zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße. Sehr eilig hatte es am späten Abend ein 37 Jahre alter Mercedes-Fahrer, der in Richtung Bergedorf unterwegs war.

Er raste mit einer Geschwindigkeit von 207 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h über die Bergedorfer Straße. Den betroffenen Fahrer erwarten ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro, wie die Polizei mitteilte.

Krad-Fahrer mit Drogen – ohne Führerschein

Auffallend soll sich der Fahrer eines Motorrads verhalten haben. Nicht nur sei der 22-Jährige zügig auf der Paul-Sorge-Straße in Niendorf unterwegs gewesen, sein Kennzeichen hatte der Mann selbst gemalt. Zudem war seine Suzuki weder zugelassen noch versichert. Eine Fahrerlaubnis konnte der Kradfahrer ebenso wenig vorweisen, weil ihm der Führerschein schon vorher entzogen worden war.

Da der 22-Jährige mutmaßlich unter Drogen stand und eine nicht geringe Menge Marihuana mitführte, statteten die Beamten seiner Mutter, bei der der junge Mann wohnt, einen Besuch ab. Bei der Durchsuchung der Wohnung seien jedoch keine weiteren Betäubungsmittel gefunden worden. Das Motorrad wurde zunächst sicher gestellt.